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Konzept
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Die Welt wird heute wesentlich durch
das Fernsehen und dessen Bilder bestimmt und bildet damit einen eigenen
Kosmos. Dieser ist von unserer Alltagswelt immer weniger zu unterscheiden
und hat natürlich sehr stark gestaltenden Einfluß auf unserer
Wahrnehmung der Welt und Realität. Im Unterschied zu unsere Umwelt
ist der Fernsehkosmos in eine Vielzahl von Kanälen unterteilt und
bildet damit gleichzeitige Prallelwelten.
Dieses Projekt versucht nun alle verfügbaren Kanäle zum
gleichen Moment in einem Bild zusammen zu bringen. Dabei wird vor Allem
die entstehende Bildgestaltung und Ästhetik untersucht. Es ist im
Vorfeld anzunehmen, dass die entstehende Ästhetik dem Betrachter
als Vertraut vorkommen sollte.
Das nachfolgende Bild gibt den "Kosmos" vom 19.07.02 um 23:03 MEZ wieder.
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| Ergebnis |
Es entsteht ein
vielschichtiges Bild, das keine Perspektive im klassischen Sinne aufzeigt.
Vielmehr weckt die Bildgestaltung Assoziationen an spätmittelalterliche
Bilder.
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Herstellung
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Neben der digitalen Bildgestaltung gibt es auch eine analoge Herstellung.
Hierzu wird jeder Fernsehkanal für ca. 1 sec. belichtet. Alle verfügbaren
Fernsehkanäle werden auf das selbe Negativ gebracht und dann entwickelt.
Im obigen Foto sind Aktivitäten zur Vorstudie zu sehen.
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